Rudersport

Willkommen beim Rudersport


Die sportliche anspruchsvolle Betätigung auf dem Wasser, eine Verknüpfung aus Koordination, abgestimmter Technik und erlebter Natur machen den Reiz des Rudersports aus.

Man unterscheidet zwischen Wettkampfrudern, Ergometerrudern und Wanderrudern.

Wettkampfrudern

Rudern ist eine Kraftausdauer-Sportart, bei der Boote übers Wasser fahren, in denen - je nach Bootsgattung - unterschiedlich viele Leute sitzen: Die Spanne reicht in den olympischen Bootsgattungen vom Einer (auch Skiff genannt) bis zum Achter.

Grundsätzlich kann zwischen Skullen (engl. sculling) und Riemenrudern (engl. rowing) unterschieden werden. Beim Skullen hält ein Ruderer in jeder Hand jeweils ein Skull. Beim Riemenrudern hingegen hält der Ruderer einen Riemen mit beiden Händen, der entweder Backbord oder Steuerbord in das Wasser taucht.Die Aneignung und Verbesserung einer Rudertechnik soll es ermöglichen, unter biomechanischen Gesichtspunkten die Bootsgeschwindigkeit zu maximieren und gleichzeitig die körperliche Belastung zu minimieren.

Ergometerrudern

Das Ergometerrudern erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Gute Kondition sowie die Belastung aller Muskelgruppen sprechen für diese neue Trendsportart. Ursprünglich wurde das Ergometer als Trainingsmittel für den Winter konzipiert. Auch immer mehr Nichtruderer entdecken das Ruderergometer für ihr individuelles Training. Mittlerweile haben sich Wettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene etabliert.


Jedes Jahr findet Anfang Januar in Schwedt die "Schwedter Indoor Challenge" statt an dem auch Sportler aus unserem Verein teilnehmen. Diese Veranstaltung zählt mittlerweise zur zweitgrößten dieser Art.

Wanderrudern

Neben Regatten sind Wanderfahrten eine der Attraktionen des Ruderns. Wanderrudern bedeutet das Befahren von über 30 km Strecken. Es findet meist auf längeren Flüssen oder Kanälen sowie zumeist in den breiteren Gigbooten statt.Im Gegensatz zu einem Tagestörn können bei Wanderfahrten in mehreren Etappen ganze Flussläufe bewältigt werden. Auf diese Weise kann man einen Flusslauf komplett von den ersten befahrbaren Ufern bis zur Mündung erkunden. Die Ruderer rudern pro Tag bis zu 100 km. Diese großen Tageskilometerleistungen entstehen auch durch das Ausnutzen der Strömungsgeschwindigkeit von Flüssen.


Zusätzlich zum sportlichen Aspekt haben sich die Wanderruderer mit Schifffahrtsverkehr auseinanderzusetzen. Auf vielbefahrenen Flüssen müssen die Boote zusätzlich gegen Wellen gesichert werden. Auf Flüssen mit vielen Staustufen gehört das Befahren von Schleusen zur Etappe. Das Gepäck wird entweder im Boot verstaut oder mit einem Begleitfahrzeug transportiert.Beim Wanderrudern ist man nicht auf eine Bootsposition festgelegt. Man kann sogar während der Fahrt die Bootspositionen wechseln. Die Nächte werden entweder im freien Gelände, auf Campingplätzen, in Hotels oder Herbergen, oft aber auch in am Wege liegenden Bootshäusern anderer Rudervereine verbracht.